Der AFS-Test wurde vom Dyslexia Research Center entwickelt. Eine Langzeitstudie hat die Wirksamkeit des Tests und der AFS-Methode bestätigt.

 

Das vorliegende pädagogische Verfahren wurde speziell dafür entwickelt, die individuelle Legasthenie eines Kindes auf eine rasche und effiziente Weise durch einen diplomierten LegasthenietrainerInnen, festzustellen und zu kategorisieren. Das Verfahren ermöglicht TrainerInnen spezielle individuelle, auf das Kind abgestimmte und seinen Bedürfnissen entsprechende Förderung bzw. Trainingsprogramme, durchzuführen.

Dieses Testverfahren ist ausschließlich diplomierte Legasthenie-/DyskalkulietrainerInnen des EÖDL vorbehalten.

1.) Die Aufmerksamkeit, welche ein Kind beim Schreiben, Lesen oder Rechnen braucht, wird überprüft.

  • Ist das Kind in der Lage, die Aufmerksamkeit über eine längere Zeit zu behalten.

 

2.) Die Sinnesleistungen, die man beim Schreiben, Lesen oder Rechnen braucht, werden überprüft.

 

  • Hat das Kind z.B. Schwierigkeiten, Unterschiede zu sehen oder eher mit der räumlichen Wahrnehmung oder gar beides?

  • Kann es Unterschiede hören bzw. erkennen mit welchen Buchstaben ein Wort beginnt oder endet?

  • Kann das Kind optische Informationen abspeichern ?

  • Ist es dem Kind möglich, Gehörtes abzuspeichern, behalten und bei Bedarf wiederzugeben?

     

3.) Wie äußert sich die Symptomatik beim Kind?

 

  • Es sollen Fragen zu den Symptomen beantwortet werden, z.B. lässt das Kind Buchstaben beim Lesen oder Schreiben aus? Dazu sollen mehrere geschriebene Texte, die das Kind über längere Zeit geschrieben hat, als Grundlage dienen.

 

4.) Auswertung

  • Eine genaue Auswertung der drei Gebiete zeigt, wo die individuelle Förderung anzusetzen ist. Ein Trainingsplan kann erstellt werden. Wichtig ist hier anzumerken, dass Trainingspläne immer nur vorläufigen Charakter haben, d.h. dass die Person, welche mit dem Kind arbeitet, stets genaue Beobachtungen zu tätigen hat, wie das Kind auf die ihm angebotene Förderung reagiert.

 

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